
In unserem Archiv finden Sie ältere Ausgaben des
"Schalom-Briefs", Hintergrundtexte
und Vermischtes.
Unter diesem Motto präsentierte sich der OeD beim Evangelischen
Kirchentag 2007 in Köln. An einer Wand unseres Standes hingen
Scherenschnitte von den Köpfen einiger mit dem OeD verbundener
Menschen sowie Zitate, was ihnen persönlich „Gewaltfreiheit“
bedeutet. Die Zitate können unter www.schalomdiakonat.de/profile.doc
nachgelesen werden.
Unter diesem Motto stand das Sommertreffen 2006 des OeD in
Bebra-Imshausen. Entsprechend dem Untertitel "Konfliktbearbeitung und
Humor" stand der Spaß am gemeinsamen Arbeiten und Feiern im
Mittelpunkt. Einen Höhepunkt bildete auch diesmal wieder das
Sommerfest am Samstag Abend unter dem Motto "Lass dich aus der Rolle
fallen, damit du aus der Falle rollst", das mit einem Kinderzirkus im
Park eröffnet wurde. Eindrucks-voll war auch der
abschließende Gottesdienst am Sonntag Vormittag rund um die
biblische Szene der "entwaffnenden" Begegnung Jesu mit der
Ehebrecherin. Dazu hatte Wiebke Jung, Vorsitzende des OeD, kurz vorher
in Bremen eine Predigt gehalten, die auch in unseren Gottesdienst
einfloss und unter www.schalomdiakonat.de/predigt.pdf
als PDF-Datei (22 KB) abrufbar ist.
Unter diesem Motto hatte der Oekumenische Dienst vom 29. Juli bis 7.
August 2006 zu einem ökumenischen Pilgerweg durch die
Kyritz-Ruppiner Heide eingeladen: eine traumhafte Landschaft, die aber
auch Ort einer weitreichenden Auseinandersetzung ist, seit die
Bundeswehr dort plant, das ehemals unter Stalin enteignete
Bombodrom-Gelände wieder für Manöver zu nutzen.
Am 6. August, dem Jahrestag des Abwurfs der Atombombe auf Hiroshima,
gedachten die Pilger der damaligen Opfer mit einer Mahnwache in der
Kirche von Gadow und im Zentrum des geplanten "Bombodroms", wo sie
Papierkraniche an der Pyramide anbrachten. Fotos von dieser Aktion sind
zu sehen auf der Website der "Sichelschmiede" unter www.sichelschmiede.org/Aktion/Hiroshima.
Eine Pressemitteilung dazu ist als PDF-Datei abrufbar unter www.schalomdiakonat.de/pm-pilger.pdf
(58 KB).
In Petershagen bei Minden / Westfalen ging Anfang März 2006 der deutschlandweit erste christlich-islamische Trainingskurs in gewaltfreier Konfliktbearbeitung nach fünf verlängerten Wochenenden innerhalb eines halben Jahres zu Ende. "Konflikt - Gefahr oder Chance?" war das Motto dieser Fortbildung, die der Oekumenische Dienst Schalomdiakonat zusammen mit dem Institut für Interreligiöse Pädagogik und Didaktik (IPD) veranstaltet hat. "Wir haben gelernt, dass interreligiöses Denken gelingen kann, wenn wir uns auf der Sachebene menschlich begegnen", bringt Sultan Balkaya, religionspädagogische Fachkraft aus Wuppertal eine Lernerfahrung auf den Punkt, die viele der Teilnehmenden gemacht haben. Eine Pressemitteilung findet sich unter www.schalomdiakonat.de/press-ci.pdf (150 KB).
Am 30. März 2005 ist unser Vorsitzender Herbert
Froehlich in
Folge einer Krebserkrankung verstorben. Wir sind dankbar für
die
Begegnung mit ihm, traurig über den großen Verlust,
den sein
Tod uns bedeutet, und sehr berührt von Herberts Weise, seinen
Weg
zu gehen - einen Weg des Friedens, der Liebe und der Zuwendung.
Herbert Froehlich hat nicht nur den Oekumenischen
Dienst,
sondern die christliche Friedensarbeit insgesamt in den letzten
Jahrzehnten mit gestaltet und geprägt. Mit Herz und Verstand
hat
er sich für Frieden und Versöhnung eingesetzt, in
besonderer
und sehr persönlicher Weise eine "Spiritualität des
Friedens"
verkörpert. Mit seiner sensiblen Art hat er Brücken
gebaut,
scharfsinnig und weit blickend wichtige Akzente gesetzt und Initiativen
ins Leben gerufen. Unter www.schalomdiakonat.de/nachruf.doc
erinnert
ein Nachruf des langjährigen stellvertretenden
OeD-Vorsitzenden
Wolfgang Raupach-Rudnick an Herberts eindrucksvolles Engagement, das
für uns und viele andere ein großes Geschenk bleibt.
Ein Nachruf der deutschen pax christi Bewegung, deren
Präsdidium
Herbert Froehlich seit 30 Jahren angehörte und als deren
Geistlicher Beirat er tätig war, findet sich unter
www.paxchristi.de/fix/files/doc/Herbert%20Froehlich%20Nachruf.pdf.
Christian
Garve
ist am 18. Dezember 2004 nach einer kurzen, schweren Krankheit im Alter
von 51 Jahren verstorben. Sechs Jahre lang war er
Geschäftsführer des Vereins Oekumenischer
Dienst
Schalomdiakonat
(OeD). Wir, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des OeD beklagen -
zusammen mit vielen anderen - einen unerwarteten und sehr schmerzlichen
Verlust.
Getragen wurde Christian Garve von seinem Glauben - einem Glauben, den
er im weiten Horizont der Ökumene erlebte und praktizierte.
Durch
seine Teilnahme an der 6. Vollversammlung des Weltkirchenrates
ÖRK
1983 in Vancouver, damals als Mitglied der DDR-Delegation, war
für
ihn das Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung
der
Schöpfung eine Verpflichtung geworden, deren Umsetzung er in
seinem Alltag buchstabierte.
Ein Nachruf des damaligen OeD-Vorsitzenden Herbert Froehlich, den er
zur Trauerfeier am 23. Dezember 2004 schrieb, ist zu lesen unter www.schalomdiakonat.de/nachruf.pdf
Ein Hörfunk-Beitrag über den
OeD-Aufbaukurs 2002-2004, den der
Hessische Rundfunk im März 2004 sendete, kann über
den
folgenden Link angehört werden: www.graswurzeln.gmxhome.de/hr1-21032004.mp3
© 2010 | Oekumenischer Dienst Schalomdiakonat | info@schalomdiakonat.de